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Ansitzangeln



Posenangeln


Stehen die Forellen eine Etage tiefer, bietet sich das Stippen mit vielfältigen Forellenposen an. Es entspricht dem klassischen Angeln auf viele Weissfischarten wie Rotaugen oder Barsche. Besonders wenn Sie klassisch fischen, sind Posen mit einer Tragkraft von 2 - 4 Gramm von nutzen, dazu bietet sich eine Steckrute mit 3-15 Gramm Wurfgewicht geradezu an. Dazu passen eine Stationärrolle mit 0,16er bis 0,18er monofiler Schnur.

...Montage

Ziehen sie als erstes eine Pose Ihrer Wahl auf die Hauptschnur. Die Posen sollten besonders feinfühlig reagieren um der Forelle beim Biss kaum Widerstand entgegen zu bringen. Dagegen können Posen mit einen verdickten Körper, der hin und her wackelt, wenn man mit diesen Posen schleppt, dem Köder einen zusätzlichen Reiz verleihen. Als nächstes ziehen Sie ein Blei auf die Schnur, welches der Tragkraft der Pose entspricht. Darauf folgt ein kleiner Dreifachwirbel. In diesen hängen Sie das Vorfach mit einen Haken der Größe 6 - 10.

...und so wird’s gemacht

Der Abstand zwischen Haken und Posenoberkante bestimmt die Tiefe in der Sie den Köder anbieten. Diese Tiefe richtet sich nach der augenblicklichen Standtiefe der Forellen und kann täglich und manchmal gar stündlich wechseln. Deshalb beginnt man meist im Mittelwasser und sucht, sofern in der eingestellten Tiefe nichts beißt, durch Verstellen der Posenhöhe nach und nach alle Tiefen ab. Anders als beim klassischen fischen eignen sich sinkende Köder wie Maden, Mehlwürmer, Tau - oder kleine Laubwürmer besonders. Möchten Sie schwimmenden Forellenteig benutzen, so sollte deshalb ein kleines Bleischrot etwa fünf bis zehn Zentimeter über den Haken angebracht werden, das ungefähr 0,2 Gramm wiegt. Für die Forelle besonders reizvoll, wenn die Montage sich in regelmäßigen Abständen langsam auf sie zu bewegt. Diese Bewegungen wirken besonders stark, so dass der Köder unter Zuge ebenfalls rotiert. Auf diese Weise kombinieren Sie die Vorteile des Schleppens mit denen des stillen Angeln.

Grundangeln


Besonders im Winter halten sich die Forellen tiefer auf, und dazu bietet sich das Grundangeln mit auftreibender Montage an. Es ähnelt grundsätzlich dem von anderen Fischarten bekannten Grundangeln, wie es zum Beispiel auf Aal betrieben wird.Aber dennoch unterscheiden sich beide Varianten und es gibt einige Besonderheiten zu beachten.

...diese Geräte braucht man

Für diese Angelmethode eignet sich in besonderem Maße eine Teleskoperute zwischen 2,40 m und 3,60 m. Verwenden Sie dazu die Rolle, gefüllt mit 0,18er bis 0,23er monofilen oder geflochtener Schnur. Des Weiteren benötigen Sie kleine Wirbel und Grundblei zwischen 8 und 20 Gramm. Als Vorfachhaken kommen für gewöhnlich Forellenhaken der Größen 4 - 8 oder selbst gebundene Vorfächer mit 70 - 120 cm Länge zum Einsatz.

Tips & Tricks: Besser als eine Stationärrolle eignet sich zum Grundangeln mit auftreibender Montage eine Freilaufrolle in der kleinsten Größe. Mit dieser Rolle spührt der Fisch keinerlei Widerstand und kann frei abziehen.

...Montage

Als erstes ziehen Sie das Grundblei auf die Hauptschnur. Danach folgt eine kleine Gummiperle, die verhindern soll, das das Grundblei beim auswerfen nicht immer auf den Wirbel aufschlägt. Abschließend wird der Wirbel angeknotet. In diesen hängt man das Vorfach. Ein etwa 0,5 Gramm schweres Bleischrot darauf reguliert die Höhe in der der Köder über dem Boden schwebt.

...und so wird’s gemacht

Grundsätzlich eignen sich alle schwimmenden Köder wie z.B. Forellenteig in Verbindung mit einem Naturköder (Bienenmade, Made oder Tau -und Mehlwurm) oder auch Rogen, der mittels eines Stücks Styropor zum Schwimmen gebracht wurde. Das Bleischrot hält den Rest der Montage am Boden und der Abstand zwischen Haken und dem Schrot entspricht der Höhe in dem der Köder über dem Grund schwebt. Durch diese Art des Angelns und genügend langen Vorfächern kann man die Forellen dicht unter der Oberfläche fangen. Durch verschieben des kleinen Bleies verändert man die Höhe und kann so alle Tiefen befischen.



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